In vielen industriellen Prozessen entstehen heiße Abgase, deren Energie bislang ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Industrielle Abwärmenutzung überträgt einen Teil dieser Wärme auf ein geeignetes Medium, zum Beispiel Thermalöl, Wasser oder Dampf. So kann zurückgewonnene Wärme wieder in den Produktionsprozess eingespeist werden und den Bedarf an zusätzlicher Primärenergie verringern.
AURA plant und fertigt individuell ausgelegte Anlagen zur industriellen Wärmerückgewinnung. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Abgastemperatur, Volumenstrom, Betriebsweise und Wärmebedarf im Prozess ab. Je nach Anwendung kann die zurückgewonnene Energie als Thermalöl, Dampf oder Wärme für weitere Prozesse genutzt werden.
Ein rauchgasbeheizter Dampferzeuger nutzt die Wärme heißer Abgase, um Speisewasser zu Prozessdampf zu machen. Der erzeugte Dampf kann bestehende Dampfsysteme ergänzen und – abhängig vom Prozess – den Einsatz eines befeuerten Dampferzeugers reduzieren.
Eine rauchgasbeheizte Thermalölanlage überträgt die Wärme aus Abgasen auf zirkulierendes Thermalöl. Das erhitzte Thermalöl versorgt angeschlossene Verbraucher mit Prozesswärme und eignet sich für Anwendungen, bei denen ein Thermalölkreislauf benötigt wird.
Eine Waste Heat Recovery Unit (WHRU) nutzt die heißen Abgase von Gasturbinen, um Wärme für einen weiteren industriellen Prozess bereitzustellen. Die konkrete Auslegung richtet sich unter anderem nach Temperatur und Volumenstrom des Abgases sowie nach dem Wärmebedarf der Anlage.
Ein erheblicher Teil industrieller Prozessenergie wird als heiße Abluft oder Abgase abgeführt. In Europa summiert sich das auf hunderte Terawattstunden pro Jahr – ein gropßer Anteil davon wäre technisch nutzbar.
Bei kontinuierlichen Hochtemperatur-Abgasströmen mit stabiler Betriebsdauer ist die Amortisationszeit häufig sehr attraktiv.
Je nach System können Abgastemperaturen bis zu 1200°C technisch genutzt werden.
Ja, Wärmerückgewinnungssysteme können in bestehende Prozesse integriert werden.
In vielen Fällen reduziert sie den Primärenergiebedarf erheblich. Ob eine vollständige Substitution möglich ist, hängt vom Prozess ab.
Da weniger zusätzlicher Brennstoff eingesetzt wird, sinken die direkten CO2-Emissionen signifikant.
Ja, AURA WHRU-Systeme sind weltweit in anspruchsvollen Offshore- und Öl-/Gas-Anwendungen im Einsatz.
Ein Wärmetauscher überträgt die Energie aus einem heißen Abgas- oder Rauchgasstrom auf ein Prozessmedium. Dieses wird auf das benötigte Temperaturniveau gebracht und kann anschließend für die industrielle Prozesswärme genutzt werden. Eine passende Auslegung berücksichtigt die Eigenschaften der Abwärmequelle und die Anforderungen des angeschlossenen Prozesses.
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