AURA entwickelt und fertigt elektrisch beheizte Prozesswärmeanlagen für industrielle Anwendungen. Elektrische Wärmeerzeuger wandeln elektrische Energie ohne Verbrennungsprozess direkt in Wärme um und lassen sich präzise an den tatsächlichen Wärmebedarf anpassen.
Je nach Anwendung können AURA Systeme Thermalöl erhitzen, Prozessdampf erzeugen oder als kompakte, modulare Wärmeerzeugungslösung eingesetzt werden. Elektrische Prozesswärme ist insbesondere dann interessant, wenn fossile Brennstoffe ersetzt, direkte Emissionen reduziert oder bestehende Produktionsanlagen schrittweise elektrifiziert werden sollen.
Elektrisch beheizte Thermalölanlagen eignen sich für industrielle Prozesse, die eine präzise geregelte Wärmeversorgung auf hohem Temperaturniveau benötigen.
AURA realisiert elektrische Thermalölanlagen für Temperaturen von bis zu 450 °C. Die einzelnen Erhitzer sind mit Heizleistungen von 100 kW bis 6.000 kW erhältlich. Durch die Kombination mehrerer Erhitzer können auch größere Gesamtleistungen realisiert werden.
Elektrisch beheizte Dampferzeuger erzeugen industriellen Prozessdampf durch die kontrollierte Erwärmung und Verdampfung von Speisewasser.
AURA bietet elektrisch beheizte Dampferzeuger mit Heizleistungen von 20 bis 3.000 kW und Dampftemperaturen von bis zu 210 °C.
Typische Anwendungen sind unter anderem Sterilisierungs- und Hygienisierungsprozesse sowie Produktionsprozesse in der Lebensmittel-, Pharma- und chemischen Industrie.
Direkte Emissionen reduzieren: Elektrisch beheizte Wärmeerzeuger benötigen keinen Verbrennungsprozess und verursachen daher am Anlagenstandort keine verbrennungsbedingten CO₂- oder NOₓ-Emissionen.
Die gesamte CO₂-Bilanz hängt von der Herkunft des eingesetzten Stroms ab. Bei Nutzung erneuerbarer Energien kann die elektrische Wärmeerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse leisten.
Präzise und schnelle Regelbarkeit: Die elektrische Heizleistung kann schnell und präzise an den aktuellen Wärmebedarf angepasst werden.
Dadurch lassen sich Prozesstemperaturen zuverlässig regeln und auch bei wechselnden Produktionsbedingungen stabil halten.
Geringerer verbrennungsbedingter Wartungsaufwand: Elektrische Wärmeerzeuger benötigen keine Brenner, Brennstoffversorgung oder verbrennungsbedingten Komponenten.
Dadurch kann sich der Wartungsaufwand gegenüber konventionell befeuerten Wärmeerzeugern reduzieren.
Nutzung erneuerbarer Energien: Elektrische Prozesswärme kann mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen bereitgestellt werden.
Damit lässt sich die industrielle Wärmeerzeugung in bestehende Elektrifizierungs- und Dekarbonisierungsstrategien integrieren.
Kompakte Bauweise: Elektrische Wärmeerzeuger lassen sich häufig besonders platzsparend konstruieren.
Das erleichtert die Integration in bestehende Produktionsumgebungen, insbesondere wenn nur begrenzte Aufstellflächen zur Verfügung stehen.
Keine fossile Brennstoffinfrastruktur erforderlich: Für die elektrische Wärmeerzeugung werden weder Gas- noch Ölversorgung benötigt.
Dies kann insbesondere bei neuen Produktionsstandorten oder bei der Umstellung bestehender Anlagen ein Vorteil sein.
Elektrische Prozesswärme ist besonders interessant, wenn direkte Emissionen reduziert, fossile Brennstoffe ersetzt oder erneuerbare Energien für die industrielle Wärmeerzeugung genutzt werden sollen.
Auch bei hohen Anforderungen an die Temperaturgenauigkeit und eine schnelle Regelbarkeit kann elektrische Wärmeerzeugung Vorteile bieten.
Ja. Elektrisch beheizte Prozesswärmeanlagen können mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden.
Dadurch lässt sich der CO₂-Fußabdruck der industriellen Wärmeerzeugung reduzieren. Wie groß die Einsparung tatsächlich ausfällt, hängt insbesondere von der Stromversorgung und dem bisherigen Wärmeerzeugungssystem ab.
Ja. Abhängig von der Anwendung können elektrisch beheizte Wärmeerzeuger für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ausgelegt werden.
Dabei müssen die jeweils geltenden Anforderungen an den Explosionsschutz sowie die spezifischen Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.
Ja. Abhängig vom Zustand und der Auslegung der bestehenden Anlage können Teile des Wärmeträgerkreislaufs, Wärmeverbraucher und weitere Komponenten weiterverwendet werden.
Der bisherige befeuerte Wärmeerzeuger kann dabei durch eine elektrische Lösung ersetzt oder ergänzt werden.
Ob eine vollständige oder schrittweise Elektrifizierung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der benötigten Heizleistung, den Prozesstemperaturen und der verfügbaren elektrischen Anschlussleistung ab.
Weitere Informationen finden Sie unter Prozesswärme elektrifizieren.
Ja. Elektrische Prozesswärmeanlagen können auch hohe thermische Leistungen bereitstellen. Entscheidend ist insbesondere, ob am Produktionsstandort ausreichend elektrische Anschlussleistung verfügbar ist.
Für größere Leistungsbereiche können mehrere elektrische Erhitzer zu einem modularen System kombiniert werden. Dadurch lassen sich auch Anwendungen im Megawattbereich realisieren.
Die erforderliche Heizleistung, das Temperaturniveau, das Lastprofil und die vorhandene elektrische Infrastruktur müssen bei der Planung entsprechend berücksichtigt werden.
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