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Befeuerte Erhitzer für industrielle Prozesswärme

Effiziente befeuerte Wärmeerzeugung für Industrieprozesse

Befeuerte Erhitzer stellen zuverlässig hohe thermische Leistungen für industrielle Produktionsprozesse bereit. Dabei wird die durch die Verbrennung eines gasförmigen oder flüssigen Brennstoffs erzeugte Energie auf ein Wärmeträgermedium übertragen und anschließend für den jeweiligen Prozess nutzbar gemacht.

AURA entwickelt und fertigt befeuerte Erhitzer für industrielle Prozesswärme, individuell ausgelegt auf Leistung, Temperaturniveau, Wärmeträger, Brennstoff und die Anforderungen des jeweiligen Produktionsprozesses.

Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Wärmeträger und Anlagenkonzepte zum Einsatz. 

Befeuerte Thermalölanlagen übertragen die Verbrennungswärme auf zirkulierendes Thermalöl. Der Wärmeträger ermöglicht hohe Prozesstemperaturen bei vergleichsweise niedrigem Systemdruck und eignet sich dadurch besonders für anspruchsvolle Hochtemperaturanwendungen.

AURA realisiert befeuerte Thermalölanlagen mit Leistungen von 100 kW bis 25 MW und Thermalöltemperaturen von bis zu 450 °C.

Typische Anwendungen sind unter anderem Reaktoren, Trocknungsanlagen, Pressen, Industrieöfen und Anlagen der chemischen Industrie.

Ein Wasserbaderhitzer ist ein indirekt befeuertes Wärmeerzeugungssystem zur sicheren Erwärmung gasförmiger oder flüssiger Medien. Das erhitzte Wasser wird über einen geschlossenen Kreislauf zu den angeschlossenen Wärmeverbrauchern transportiert und anschließend wieder zum Erhitzer zurückgeführt.

AURA bietet Wasserbaderhitzer mit Leistungen bis 10 MW und Temperaturen von 120 – 220° C an. AURA-Wasserbaderhitzer sind vollautomatische Anlagen, die speziell für die Wärmebehandlung bei der Expansion von Erdgas und die Erhitzung von Rohöl entwickelt wurden.

Vorteile befeuerter Wärmeerzeugung

  • Hohe Leistungen für industrielle Prozesse: Befeuerte Systeme eignen sich insbesondere für Produktionsprozesse mit hohem und kontinuierlichem Wärmebedarf. Auch große thermische Leistungen können zuverlässig bereitgestellt werden.

  • Unabhängig von der elektrischen Anschlussleistung: Anders als bei einer rein elektrischen Wärmeerzeugung wird die thermische Leistung nicht durch die am Standort verfügbare elektrische Anschlussleistung begrenzt.

  • Hohe Energieeffizienz: Eine optimierte Wärmeübertragung und ein dreizügiger Aufbau des Erhitzers ermöglichen eine effiziente Nutzung der eingesetzten Brennstoffenergie. Mit optionaler Luftvorwärmung können Systemwirkungsgrade von bis zu 97 % erreicht werden.

  • Hohe Temperaturstabilität: Eine präzise Regelung von Brenner und Wärmeträgerkreislauf ermöglicht eine zuverlässige Bereitstellung der benötigten Prozesstemperatur.

  • Flexible Anlagenkonzepte: Abhängig von Leistung, Platzverhältnissen und Prozessanforderungen können die Erhitzer stehend oder liegend ausgeführt und individuell in bestehende oder neue Prozesswärmesysteme integriert werden.

Häufige Fragen zu befeuerter Wärmeerzeugung

Befeuerte Erhitzer kommen in zahlreichen industriellen Produktionsprozessen zum Einsatz, bei denen kontinuierlich hohe Wärmemengen benötigt werden.

Typische Anwendungen sind:

  • Reaktoren und Rührwerksbehälter
  • Trocknungsanlagen
  • Industrieöfen
  • Asphalt- und Bitumenanlagen
  • Wärmetauscher
  • Autoklaven
  • Erdgasvorwärmung
  • Rohölaufbereitung
  • Pressen und Kalander
  • chemische Produktionsprozesse

Je nach Brenner- und Anlagenkonzept können unter anderem Erdgas, Heizöl, Diesel, Schweröl, Wasserstoff und kundenspezifische Spezialbrennstoffe eingesetzt werden.

Durch eine optimierte Konstruktion und Wärmeübertragung können hohe Wirkungsgrade erreicht werden. Bei AURA-Systemen kann ein optionaler Luftvorwärmer den Systemwirkungsgrad auf bis zu 97 % erhöhen.

Hohe Temperaturen, Drücke und der Einsatz von Brennstoffen erfordern ein starkes Sicherheitskonzept. Wir bauen unsere Systeme nach der DIN 4754. Die Sicherheitsvorkehrungen inkludieren eine sichere Temperaturbegrenzung, Strömungsüberwachung und Füllstandsüberwachung. 

Ja! Industrielle Wärmeerzeugung muss exakt auf den jeweiligen Produktionsprozess abgestimmt werden. AURA entwickelt deshalb keine reine Standardlösung, sondern legt das Wärmeerzeugungssystem entsprechend den projektspezifischen Anforderungen aus.

Bei der Planung berücksichtigen wir unter anderem:

  • erforderliche Heizleistung
  • Vor- und Rücklauftemperaturen
  • Wärmeträgermedium
  • Brennstoff
  • Volumenstrom
  • Anzahl und Art der Verbraucher
  • vorhandene Infrastruktur
  • Aufstellbedingungen
  • Regelungsanforderungen
  • Anforderungen an Energieeffizienz und Betriebssicherheit

Je nach Projekt können vormontierte Funktionseinheiten die Installation und Einbindung der Wärmeerzeugung am Produktionsstandort vereinfachen.

Ja. Abhängig von der vorhandenen Anlage können bestehende Systeme modernisiert, erweitert oder durch ein neues Wärmeerzeugungskonzept ersetzt werden. Dabei kann auch geprüft werden, ob eine befeuerte, elektrische oder alternative Wärmeerzeugung für den zukünftigen Betrieb sinnvoll ist. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Bestandsanlagen optimieren.