Die thermische Energiespeicherung (TES) ist eine Technologie, die es ermöglicht, die Lücke zwischen einer beliebigen Energiequelle und einem zeitlich versetzten Wärmebedarf zu überbrücken. Wärme wird gezielt gespeichert, um diese zeitversetzt für industrielle Prozesse bereitzustellen.
In Zeiten steigender Energiepreise, volatiler Strommärkte und wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen gewinnt diese Technologie zunehmend an Bedeutung. Industrieunternehmen erzeugen oder beziehen Wärme üblicherweise synchron zu ihrem Bedarf.
Als Alternative hierzu kann überschüssige Wärme beispielsweise aus
gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben werden. AURA entwickelt maßgeschneiderte Lösungen zur Integration thermischer Energiespeicher in bestehende Prozesswärmesysteme. Aufgrund der Vielfalt der TES gibt es für fast jeden Kundenprozess eine passende Lösung.
Funktionsweise
Bei der thermischen Energiespeicherung wird Wärme in einem Speichermedium aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben.
Es gibt viele Arten von TES, die nach dem Wärmespeichermaterial (z.B. Stahl, Beton, Wasser), nach dem physikalischen Verhalten des Wärmespeichermaterials (sensibel, latent) oder nach anderen Kriterien unterschieden werden können. Neben der TES selbst muss auch der Wärmeübergang zwischen der Wärmequelle, dem Speichermaterial und dem Verbraucher berücksichtigt werden. Dies geschieht durch die Anlagenbilanz (Balance of Plant, BoP), die insbesondere die notwendigen Wärmetauscher, Pumpen, Regelgeräte und andere Komponenten umfasst.
Anwendungsfälle
Ein typischer Anwendungsfall eines TES findet sich in hydraulischen Pressenanwendungen, die in der Regel ein zyklisches Lastprofil mit Heiz- und Kühlphasen aufweisen. Für diese Anwendungen haben wir Systeme mit einem direkten Heißölpufferspeicher realisiert, der während der Kühlphase geladen wird und zum Aufheizen entladen werden kann.
Weitere typische Anwendungen:
Bei schwankendem Energiebedarf, volatilen Strompreisen oder vorhandener Abwärmequelle.
Ja, thermische Energiespeicher lassen sich in Thermal-, Dampf- oder Heißwassersysteme einbinden.
Thermalöl, Wasser, Stein, Beton, Stahl und mehr – abhängig vom Prozess.
Ja, überschüssiger Strom aus PV oder Wind kann in Form von Wärme gespeichert werden.
Indirekt ja, durch optimierte Nutzung erneuerbarer Energie und Reduzierung fossiler Spitzenlast.
Nein, auch mittelständische Betriebe profitieren von Lastmanagement und Energieoptimierung.
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