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Prozesswärmesysteme präzise auslegen und zuverlässig realisieren

AURA entwickelt individuelle Prozesswärmesysteme auf Grundlage Ihrer Prozessdaten, Betriebsbedingungen und Standortanforderungen. Dem Bau und der Lieferung Ihrer Anlage geht immer ein umfassendes, detailliertes Engineering voraus. Unsere Ingenieure ermitteln auf Grundlage Ihrer Anforderungen die bestmögliche Lösung für Ihren Prozess und erarbeiten diese in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Team. Gerne besuchen wir Sie dabei auch vor Ort, um uns selbst ein Bild über die lokalen Gegebenheiten zu machen und Anschlüsse, Platzbedarf und Produktionsbedingungen bestmöglich berücksichtigen zu können. Unser Engineering reicht von der Systemkonzeption und verfahrenstechnischen Auslegung über thermische, hydraulische und drucktechnische Berechnungen bis zur 3D-Anlagen- und Rohrleitungsplanung. Auf Grundlage des Engineerings entstehen individuell gefertigte und möglichst weit vormontierte Funktionseinheiten. Das reduziert Schnittstellen und Aufwand bei Montage und Inbetriebnahme. Die enge Verbindung von Engineering und Fertigung ermöglicht es, konstruktive Details, Zugänglichkeit, Montagebedingungen und spätere Wartungsanforderungen bereits während der Planung zu berücksichtigen.

Mitarbeiter vor Computer
Mitarbeiter im Besprechungszimmer

In den meisten Fällen ist das Engineering Teil eines Gesamtprojekts mit dem Ziel, eine betriebsbereite Anlage in einen Produktionsprozess zu integrieren.

Wir unterstützen Sie jedoch auch dann, wenn die Realisierung noch nicht unmittelbar bevorsteht. Das ist beispielsweise bei neuen Produktionsstätten sinnvoll, in denen zahlreiche Gewerke koordiniert und zunächst zu einem übergreifenden technischen Konzept zusammengeführt werden müssen.

Auch bei hohen Investitionsvolumina entscheiden sich zunehmend mehr Betreiber dafür, vor der eigentlichen Projektfreigabe zunächst ein Engineering zu beauftragen. So lassen sich Machbarkeit, Umsetzungsweg, Zeitbedarf und Investitionsrahmen frühzeitig fundiert einschätzen.

In diesen und vergleichbaren Situationen unterstützen wir Sie mit unserer Erfahrung und entwickeln eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen und Projektabschnitte. Selbstverständlich begleiten wir, sollte das Projekt realisiert werden, dieses für Sie weiter. Aus einem Konzept wird dann eine betriebsbereit Anlage, die für Sie in unserem Werk in Germersheim gefertigt wird.

Zuverlässige Prozesswärme beginnt bei der Auslegung

Prozess- und Systemkonzeption

Ausgangspunkt ist der tatsächliche Wärmebedarf des Prozesses. Auf dieser Grundlage werden Systemarchitektur, Wärmeträger, Beheizungsart und die wesentlichen Betriebsparameter festgelegt. Ziel ist ein System, das zum realen Betriebsverhalten des Prozesses passt und nicht nur zum rechnerischen Nennpunkt.

  • Ermittlung der erforderlichen Heiz- und Kühlleistung
  • Auslegung anhand von Temperaturen, Volumenströmen und Lastprofilen
  • Auswahl von Wärmeträger und Beheizungsart
  • Betrachtung von Grundlast, Spitzenlast und Anfahrbetrieb
  • Definition von Redundanz- und Verfügbarkeitsanforderungen

Thermische, hydraulische und drucktechnische Berechnung

Die einzelnen Komponenten werden so ausgelegt, dass Wärme sicher und kontrolliert zu den jeweiligen Verbrauchern übertragen wird. Dadurch lassen sich ungünstige Druckverhältnisse, unzureichende Durchströmung und lokale thermische Belastungen frühzeitig vermeiden.

  • thermische Berechnung von Erhitzern und Wärmetauschern
  • hydraulische Auslegung von Pumpen und Rohrleitungsnetzen
  • Berechnung von Druckverlusten und erforderlichen Förderhöhen
  • drucktechnische Auslegung relevanter Komponenten
  • Bewertung thermischer Ausdehnung und Betriebszustände

Konstruktion und Anlagenintegration

  • 3D-Anlagen- und Rohrleitungsplanung
  • Aufstellungs- und Zugänglichkeitskonzept
  • Rohrleitungsführung und Spannungsanalyse, beispielsweise mit CAESAR II
  • Stahlbau- und Tragwerkskonstruktion
  • Integration in bestehende Produktions- und Medienstrukturen
  • Berücksichtigung von Montage-, Wartungs- und Erweiterungsflächen

Das Ergebnis ist eine umsetzbare Anlage, die nicht nur rechnerisch funktioniert, sondern auch montiert, bedient und gewartet werden kann.

Regelungs-, Sicherheits- und Schnittstellenkonzept

Regelung und Sicherheit werden als Bestandteil des Gesamtsystems entwickelt, nicht erst nachträglich ergänzt. So entsteht ein abgestimmtes System, in dem Prozessführung, Anlagensteuerung und Sicherheitsfunktionen zuverlässig ineinandergreifen.

  • Leistungs-, Regelungs- und Steuerungskonzept
  • Integration in kundenseitige SPS- und Leittechnik
  • Definition von Betriebsarten, Signalen und Störmeldungen
  • Sicherheitsanalysen, zum Beispiel HAZOP oder SIL-Betrachtungen
  • Abstimmung relevanter Abschalt- und Schutzfunktionen
  • Dokumentation der technischen Schnittstellen

Unterschiedliche Ausgangslagen erfordern unterschiedliche Planungsschwerpunkte