Für Feuerungsanlagen gelten Anforderungen aus dem Bundes-Immissionsschutzrecht. Je nach Anlagenart, Leistung und Brennstoff sind insbesondere die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) oder die 44. Bundes-Immissionsschutzverordnung (44. BImSchV) relevant. Die Verordnungen definieren unter anderem, welcher maximal zulässige Abgasverlust für eine Anlage gelten kann.
Prüfen Sie in wenigen Schritten, welcher Abgasverlust für Ihre Feuerungsanlage zulässig ist. Unsere Entscheidungshilfe bietet Ihnen eine erste Orientierung auf Grundlage der relevanten deutschen Vorschriften. So erkennen Sie frühzeitig, ob für Ihre Anlage weiterer Prüf- oder Modernisierungsbedarf bestehen kann.
Geführte Entscheidungshilfe für Feuerungsanlagen in Deutschland – unabhängig vom Hersteller. Beantworten Sie die Fragen jeweils mit Ja oder Nein.
Hinweis: Die dargestellten Anforderungen gelten für Neuanlagen und – seit dem 1. Januar 2025 – auch für Bestandsanlagen.
Hinweis:
Diese Entscheidungshilfe dient der schnellen Orientierung für Feuerungsanlagen in Deutschland bis unter 20 MW. Sie gilt für Neu- und Bestandsanlagen; für Bestandsanlagen sind die Anforderungen nach §§ 9–17 der 44. BImSchV seit dem 1. Januar 2025 anzuwenden. Sie ersetzt keine Prüfung des konkreten Einzelfalls, insbesondere nicht bei Sonderbrennstoffen, besonderen Anlagenarten oder abweichenden behördlichen Vorgaben.
Betreiber in Deutschland sind verpflichtet, die für ihre Anlage geltenden Grenzwerte einzuhalten. Aufgrund fortlaufender Anpassungen und Verschärfungen der gesetzlichen Anforderungen kann es bei Bestandsanlagen erforderlich sein, die Einhaltung der geltenden Vorgaben zu prüfen und gegebenenfalls technische Anpassungen vorzunehmen.
Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt unter anderem von Brennstoff, Leistung, Betriebsweise, vorhandener Wärmeabnahme und den baulichen Gegebenheiten Ihrer Anlage ab.
Abgaswärme zurückgewinnen
Mit einem Luftvorwärmer (LUVO) kann Wärme aus dem Abgas genutzt werden, um die Verbrennungsluft vorzuwärmen. Das senkt den Brennstoffbedarf und kann den Abgasverlust reduzieren.
Wärme im Prozess weiter nutzen
Je nach Temperaturniveau und Bedarf kann die im Abgas enthaltene Wärme für andere Prozessschritte, zur Vorwärmung von Medien oder zur Wärmeerzeugung nutzbar gemacht werden.
Prozesswärme elektrifizieren
Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, kann eine elektrische Wärmeerzeugung den Einsatz fossiler Brennstoffe reduzieren und neue Möglichkeiten für eine zukunftsfähige Prozesswärmeversorgung eröffnen.
Wir beraten Sie zu möglichen Effizienzmaßnahmen, zur Abgaswärmerückgewinnung und zu passenden Modernisierungs- oder Elektrifizierungskonzepten.
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