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Rauchgasbeheizte Thermoölanlage

Effiziente Nutzung industrieller Abwärme

Was ist eine rauchgasbeheizte Thermalölanlage?

Eine rauchgasbeheizte Thermalölanlage nutzt die thermische Energie heißer Abgase zur Erzeugung von Hochtemperatur-Prozesswärme. Anstatt Abwärme ungenutzt über den Schornstein an die Atmosphäre abzugeben, wird sie über einen Wärmetauscher auf ein zirkulierendes Thermalöl übertragen. Das Ergebnis: Wirtschaftliche Hochtemperaturwärme bis 430°C, ohne zusätzlichen Brennstoffeinsatz. AURAs rauchgasbeheizte Thermalölanlagen sind für industrielle Anwendungen mit kontinuierlicher Abwärmequelle ausgelegt – robust, effizient und individuell projektiert. 

System-Eigenschaften:

Das Heizsystem kann Rauchgas mit einer Temperatur von bis zu 1200°C nutzen, um ungenutzte Abwärme sinnvoll zu verwerten. Auf diese Weise können Prozesse nachhaltiger gestaltet und die Kosten für Primärenergie und CO2 deutlich reduziert werden.

Beispielhaftes System: 1570kW, Rauchgastemperatur 1100 °C, Thermoölvolumenstrom 63 m3/h und Vorlauftemperatur 305°C

Funktionsweise

In vielen industriellen Prozessen entstehen Abgase mit Temperaturen von mehreren hundert bis über 1.000°C, beispielsweise bei Gasturbinen, Motoren, Industrieöfen oder Verbrennungsanlagen. Die rauchgasbeheizte Thermalölanlage nutzt diese Energie: 

  1. Das heiße Rauchgas strömt durch einen speziell ausgelegten Wärmetauscher. 
  2. Auf der Sekundärseite zirkuliert Thermalöl.
  3. Die Wärme wird kontrolliert auf das Thermalöl übertragen.
  4. Das erhitzte Öl versorgt angeschlossene Verbraucher mit Prozesswärme.

Die Temperaturregelung erfolgt automatisiert, sodass eine stabile Wärmeversorgung gewährleistet ist. 

Vorteile

  • Nutzung vorhandener Abwärme
  • Reduktion von Brennstoffkosten
  • Robuste Konstruktion für Dauerbetrieb
  • Senkung von CO2-Emissionen
  • Einbindung in bestehende Systeme möglich

Vorteile

  • Rohölaufbereitung
  • Chemische Reaktoren
  • Kunststoffproduktion
  • Industrieöfen
  • Energieanlagen
  • ORC-Prozesse
  • Offshore-Plattformen

Bei kontinuierlich anfallender Hochtemperatur-Abwärme mit ausreichend Volumenstrom. 

Je nach Auslegung mehrere hundert bis über 1.000°C.

Ja, eine Integration in bestehende Thermalölanlagen ist möglich. 

Da keine zusätzliche Verbrennung erforderlich ist, sinken die direkten Emissionen.